FUSSREFLEXZONEN MASSAGE / THERAPIE

Der Ursprung der Reflexzonentherapie reicht Jahrtausende zurück. Hinweise darauf lassen sich auf über 4000 Jahre alten Grabmalzeichnungen in Ägypten finden, in alten Darstellungen und Überlieferungen aus Asien (u.a. im Ayurveda, in der TCM oder in der traditionellen Thaimassage) oder in der indigenen Volksheilkunde Nordamerikas. Die Reflexzonentherapie hat somit ihre Wurzeln in unterschiedlichen Kulturen und Heiltraditionen, die vom ganzheitlichen Konzept ausgingen, dass Körper, Geist und Lebensenergie untrennbar miteinander verbunden sind. Verschiedene Punkte und Zonen an Händen und Füsse wurden schon damals als Zugangswege verstanden, die Gesundheit zu stärken und zu erhalten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde dieses Wissen in den USA vom HNO-Arzt William Fitzgerald weiter entwickelt (Einteilung des menschlichen Körpers in 10 Längsszonen) und in den 30er Jahren von der Physiotherapeutin und Masseurin Eunice Ingham ergänzt, die drei Querzonen hinzu fügte und die Reflexzonen an den Füssen kartierte, systematisch anwendbar machte und so denn Grundstein für die heutige Fussreflexzonentherapie legte. Die deutsche Masseurin und Heilpraktikerin Hanne Marquardt verfeinerte ihre Methode weiter und machte sie auch im deutschsprachigen Raum bekannt.


HILFREICH BEI

Schlafstörungen, Unruhe, Stress, Burnout
Konzentrationsschwäche / Hyperaktivität
Müdigkeit, Energiemangel, emotionales Ungleichgewicht
Kopfschmerzen, Migräne
Allergien, Erkältungen
Verdauungsbeschwerden
Nieren- & Blasenbeschwerden
Statisch-muskuläre Belastungen: Fehlhaltungen, Verspannungen, Bewegungseinschränkungen, Gelenksbeschwerden
Beschwerden des Hormonsystems: Stoffwechsel, Menstruations- und Wechseljahrbeschwerden
Durchblutungsstörungen, Erkrankungen des Lymphsystems wie Flüssigkeitsansammlung im Gewebe / Ödeme
Kreislaufbeschwerden


Die Fussreflexzonentherapie kann dabei helfen, das Immunsystem und die körpereigene Abwehr zu stärken, regt die Ausscheidungsorgane an, hilft so beim Entgiften und Entschlacken und unterstützt die Rehabilitation nach Krankheiten und Operationen. Sie kann regulierend, entspannend und beruhigend wirken, das Wohlbefinden steigern und präventiv angewandt einen wertvollen Beitrag leisten zur Erhaltung der Gesundheit.
Reaktionen auf die Fussreflexzonentherapie können individuell und vielfältig sein: Wie eine innere Reinigung oder manchmal auch ungemütlich wie ein „Frühjahrsputz“.

WIE ?

Der gesamte Mensch (Makrosystem) in seiner physischen Gestalt (Organe, Muskeln, Knochen, Nerven) ist - so heisst es - in verkleinerter Form in den Füssen (Mikrosystem) abgebildet. Durch gezielte Druckmassage an den Fussreflexzonen am Fussrücken, an den Fusssohlen sowie an den Innen-und Aussenseiten werden so über das Nervensystem Impulse an die entsprechenden Organe und Körperteile gesendet. Störungen im großen Makrosystem (z.B. ein schmerzender Rücken) spiegeln sich als druckempfindliche Zonen im kleinen Mikrosystem am Fuss wider. Durch die Bearbeitung dieser Fusszonen mit Daumendruck, Zeigfingerdruck und diversen Streichungen kann der Körper harmonisiert und die Selbstheilungskräfte angeregt werden. Ein spezieller Fokus kann mit der reflektorischen Lymphdrainage an den Füssen gesetzt werden. Diese sanfte Technik fördert den Lymphabfluss, beseitigt Stauungen und reduziert Schwellungen.

Nimm dir Zeit! Eine Behandlung an den Füssen dauert mind. 40 Minuten, anschließend folgt eine Zeit der Nachruhe. Sechs bis acht Behandlungen können bereits viel bewirken, manchmal bedarf es mehr, gelegentlich genügt auch schon eine Akutbehandlung. Die Befundaufnahme zu Beginn einer Serie nimmt ca. 45 – 60 Minuten in Anspruch.

WO?

Du liegst während der Fussreflexzonen Massage bekleidet  und bei Bedarf warm zugedeckt auf der bequemen Massageliege. Bitte bringe bequeme, lockere Hosen mit.